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Wenn der Druck zunimmt

In vielen Mündern der Patienten "knirscht" es gewaltig. Sorgen,Stress und seelische Anspannung macht sich dann häufig auch durch nächtliches "mahlen" mit den Zähnen bemerkbar. So entstehen Verspannungen im Kiefer, Kopf und Rücken.  Wer mit den Zähnen knirscht, belastet sein Gebiss mit einem Druck der bis zu 150 Kilogramm entsprechen kann.

Schneidezähne und Kauflächen werden abgeschmirgelt und der Zahnschmelz abgerieben.

Folgeschäden des "Bruxismus" sind Schmerzen beim Genuss von Heissem. Süßem oder Saurem. Vom ständigem Druck bleibt auch das Zahnfleisch nicht verschont. Es zieht sich zurück und läuft Gefahr zu bluten. Bakterielle Entzündungen sind die Folge. Zähne können sich lockern  und das gesamte Gewebe ist so belastet, das auch die Kiefergelenke schmerzen. Durch die Verhärtung der Muskeln im Nacken und den Schultern, können starke Kopf- und Rückenschmerzen ausgelöst werden.

Um Folgeschäden zu verhindern, sollte eine Behandlung so früh wie möglich beginnen. In der Regel wird dann geprüft, ob es sich um eine angeborenene Fehlstellung des Gebisses oder Kiefergelenkes handelt. Auch falsch sitzende Kronen, Brücken oder zu hoch stehende Füllungen können der Grund für das Knirschen sein. Sind diese Ursachen ausgeschlossen, kann emotionale Anspannung der Auslöser sein.

Bei einer Therapie ist es wichtig, die Zähne vor weiterer Belastung zu schützen. Dies erfolgt mit einer sog. Knirscherschiene, die meist Nachts getragen wird. Eingefahrene, schädliche Bewegungsmuster des Unterkiefers können so durchbrochen werden.

Die Ursache für das Knirschen- emotionaler Druck- kann so jedoch nicht behoben werden. Betroffene sollte sich deshalb auch fragen, warum sie unter Stress stehen.

Wir beraten Sie gerne.